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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): concubina

concubīna, ae, f. (concubinus), die Zuhälterin, Konkubine, die mit einem Unverheirateten als Frau lebte, was sie gesetzmäßig nicht sein konnte, zB. eine Freigelassene (dagegen paelex, das Kebsweib, das ehebrecherischen Umgang mit einem Verheirateten hat; vgl. Dig. 25, 7), euphemist. auch = jede Beischläferin, jede Buhlerin, Plaut. mil. 140. Cic. de or. 1, 183. M. Cael. bei Quint. 4, 2, 124. Corp. inscr. Lat. 6, 1906. Tac. hist. 1, 72. Suet. Dom. 22. Vulg. genes. 32, 24 u. ö.: übtr., v. Stuten, Apul. met. 7, 16.