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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): donec

dōnec, Coni. (aus doneque, donique = denique), I) so lange als od. noch, zur Angabe, daß die Dauer der einen Handlung an die Dauer der andern geknüpft sei, nach ihr sich richte, mit dem Indikativ; aber bei kausaler Beziehung zwischen Haupt- u. Nebensatz mit dem Konj., Komik., Liv. u.a. – II) so lange bis, bis daß, bis endlich, bis wirklich (s. Müller Liv. praef. § 9), zur Angabe, daß die Handlung des Hauptsatzes dauere bis zum Eintreten der Handlung im Nebensatze, mit dem Indikativ; aber wenn das Ziel als ein erstrebtes, gewolltes, bloß als möglich gedachtes, überhaupt als unbestimmte Zukunft erscheint, mit dem Konj., Komik., Cic. u.a. – korresp. m. usque, Komik. u. Cato: m. usque adeo, Cato: m. usque eo, Cic.: od. eo usque, Liv.: m. in tantum, Col.: tam diu... donec, Marc. Emp. 16.