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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): machina

māchina, ae, f. (µηχανή), die Maschine, das Gerüst, I) als künstlich zusammengesetztes Werk, mundi, Lucr. 5, 96. – II) insbes.: 1) als Vorrichtung, um etw. in Bewegung od. ins Werk zu setzen, a) eig., Steine fortzuschaffen, Cic.: Säulen herabzureißen, Cic.: Schiffe ins Meer zu ziehen, eine Walze, Hor. – im Bilde, hanc totam fere legem ad illius opes evertendas, tamquam machinam, comparari, Cic.: isdem machinis sperant me posse labefactari, Cic.: ut omnes adhibeam machinas ad tenendum adulescentulum, alle Hebel in Bewegung setzen muß, Cic. – b) übtr., Werkzeug zum Bösen, Kunstgriff, List, Plaut. u. Cic. – 2) das Gerüst, die Bühne zum Ausstellen der verkäuflichen Sklaven, amicam de machinis emit, Q. Cic. petit. cons. 8. – 3) ein Gerüst für Bauarbeiter = Baugerüst, machinae aedificationum, Plin.: de machina cadere, ICt. – für Maler = Staffelei, Plin. – 4) im Kriege, eine Maschine = grobes Geschütz (catapultae), Türme usw. zu Belagerungen, Sall., Verg. u. Liv.