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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): Montanus

Montānus,¹ ī, m., röm. Beiname, unter dem bes. bekannt Curtius Montanus, wegen seines gefälligen Umganges u. seiner angenehmen Dichtergabe Günstling des Tiberius, Ov. ex Pont. 4, 16, 11, unter Nero vom Angeber Marcellus Eprius beschuldigt, Schmähgedichte verfertigt zu haben, und nur aus Rücksicht auf seinen Vater begnadigt, Tac. ann. 16, 28 sqq.: kräftiger Redner, Tac. hist. 4, 42: berüchtigt als Meister in der Freßkunst, Iuven. 4, 107 u. 131. – u. Votienus Montānus, berühmter Rhetor, älterer Zeitgenosse des Rhetors Seneka, Sen. contr. 9. praef. § 1 u. 9, 24. § 3 u. 9, 5 (28). § 17. – Dav. Montāniānus, a, um, montanianisch, quae Montaniana Scaurus vocabat, dem Rhetor M. eigen, Sen. contr. 9, 5 (28). § 17.