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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): pallium

pallium, iī, n. (palla), I) jede Hülle, Bedeckung, Bettdecke, Matratze, Prop. u. Ov.: vetus, Suet.: Decke über einen Toten, Apul.: ein Vorhang, diducere lecticulae pallia, Eutr.: Plur. pallia, Lappen, Petron. – II) insbes., ein weiter Überwurf der Griechen, das Oberkleid, der Mantel, den auch Römer unter Griechen, sowie griech. u. röm. Hetären (amicae) trugen, bestehend aus einem Stücke Zeug von viereckiger od. länglich viereckiger Form, Plaut., Cic., Ov. u.a.: Tracht der griech. Philosophen, Gell. u. Apul.: u. der Redner, dah. manum intra pallium continere, sich im Reden einschränken, nicht sehr weitläufig sein, Quint. 12, 10, 21 (vgl. 11, 3, 138). – Sprichw., tunica propior palliost, das Hemd ist mir näher als der Rock, Plaut. trin. 1154.