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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): stimulus

stimulus, ī, m. (vgl. īn-stīgo, στίζω), der Stachel, I) als milit. t.t., stimuli, kleine Stäbe, oben mit einem eisernen Haken versehen, eine Art Fußangeln, Caes. b.G. 7, 73, 9 (vgl. stilus no. I). – II) der Stachel zum Antreiben der Tiere, bes. der Pflugochsen, u. der Sklaven, der Treibstecken, Treibstachel, A) eig., Plaut. u. Plin.: dah. verächtlich, dum te stimulis fodiam, Cic.: parce stimulis, unser »schone die Peitsche«, Ov. – Sprichw., s. caedo no. I u. calcitro u. 1. calx no. I. – B) bildl., der Stachel, a) der beunruhigende, quälende, der Stachel der Unruhe, die Qual, doloris, Cic.: amoris stimuli, v. der Eifersucht, Liv. – b) der anregende, der Sporn, der Antrieb, animum stimulis gloriae concitare, Cic.: alci stimulos admovere, Cic., adicere, Ov.: ingenio stimulos subdere, Ov.: addit ad dicendum etiam pudor stimulos, auch das Ehrgefühl spornt uns zum Auftreten als Redner an, Quint.: tam praecipiti materna furori Pyrrhus origo dabat stimulos, schon früh wurde solche Verruchtheit durch den Gedanken genährt, daß seiner Erzeugerin Ahnhėrr Pyrrhus gewesen, Sil.